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Standardportal

Das Projekt zur Erstellung einer Standardportalsoftware für den österreichischen Portalverbund wurde in Kooperation zwischen dem Bundesministerium für Inneres (BMI) und der Land-, forst- und wasserwirtschaftliches Rechenzentrum GmbH (LFRZ) realisiert. Zielgruppe für ein Standardportal sind alle Organisationen der österreichischen Verwaltung (Bund, Länder, Gemeinden und andere Portalverbundteilnehmer). Die Anforderungen für die einzelnen Komponenten wurden in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den beteiligten Organisationen und der Stabsstelle IKT-Strategie des Bundes festgelegt.

Die MitarbeiterInnen der Verwaltung benötigen als zentrale Einstiegspunkte für den Zugriff auf interne und externe Behördenapplikationen ein Stamm- und ein Anwendungsportal. Die AnwenderInnen werden am Stammportal identifiziert und können bei Vorliegen einer entsprechenden Berechtigung, die gewünschten Applikationen (z.B. GDB, ZMR) über das Anwendungsportal auswählen.

Übergeordnetes Ziel der Standardportallösung ist die Umsetzung des österreichischen Portalverbunds mit einheitlichem Rahmen für den Zugriff auf behördenübergreifende Webanwendungen und die Verwaltung der zugehörigen Rechte von Personen und Organisationen. Das Standardportal ist eine Referenzimplementierung die sowohl ein Stamm- als auch ein Anwendungsportal enthält. Es bietet den Vorteil einer plattformunabhängigen und bundesweit nutzbaren Lösung. Kompatibilitätsprobleme zwischen produktiven Portalen können damit erheblich reduziert werden.